gepr. Graphologin
der Graphologie-Schule Celle, GSC, (Ausbildung dort 1977 - 1983) und
der Europäischen Gesellschaft für Schriftpsychologie, EGS (1984).

Erstellung und Interpretation von schriftlichen und mündlichen
graphologischen Charakteranalysen für Firmen als auch für Privatpersonen

 

Presseveröffentlichungen

In eigener Praxis tätig:

Anschrift:
     Merianstr. 1
     76646 Bruchsal
     Tel.: 07251/3929-319, Fax: -320
     E-mail: grados-ramos@gmx.de

Für Preise, Termine und weitere Einzelheiten rufen Sie bitte an oder mailen Sie. Die zu untersuchenden Schriften müssen allerdings im Original vorliegen, wobei Text als auch Unterschrift notwendig sind.

 

Nachfolgend Informationen zur Graphologie:


Die Welt:   Die Schrift offenbart Schwärmertum oder Leistungsbereitschaft  (Original mit Schriftbeispiel) Link

FAZ:
Rolle graphologischer Gutachten bei Stellenbesetzungen

Badisches Tagblatt - Leserbrief:
Graphologie deckt Lücke ab
 (auch PDF)

Manager Seminare:
Wenn Assessment-Center zu teuer werden...

Esotera:
Du bist wie du schreibst Seite 1
 Seite 2 Seite 3 Seite 4 (auch PDF)


DIE DEUTUNG DER HANDSCHRIFT IM PERSONALWESEN UND IN DER UNTERNEHMENSBERATUNG
Die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts aus Frankreich bekannte Graphologie erhielt in Deutschland ihren immer wichtiger werdenden Stellenwert - auch im Personalwesen - am meisten durch LUDWIG KLAGES, der die Schrift eines Menschen als seinen Wesensausdruck erkannte, Graphologie als Ausdruckskunde definierte, und durch den Schweizer MAX PULVER, der dieses Wissensgebiet in einen tiefenpsychologischen Rahmen einband.

Entgegen aller Verbrämung der Grenzwissenschaften durch die herkömmliche Wissenschaft bedienen sich mehr und mehr Firmen und Unternehmensberatungen zum Zwecke der optimaleren Personalauswahl dieses Mittels, hat sich doch schon etwas herumgesprochen, dass ein graphologisches Gutachten weit weniger zeitraubend ist und außerdem kostengünstiger, als der Verlust, der einer Firma durch die falsche Besetzung gerade eines Führungspostens entsteht.

Manche Firmen nehmen ein graphologisches Gutachten einfach als zusätzliches "Testwerkzeug" zum persönlichen Gespräch, zum Sichten von Zeugnissen und Bewerbungsunterlagen und vielleicht sogar zum psychologischen Testverfahren hinzu.

Gerade Positionen, für die der Betrieb ein hohes Maß an Verantwortung, Reife, Loyalität etc. voraussetzt, sollten nur mit äußerster Vorsicht besetzt werden, und oft geben Firmen auch große Summen aus, um die richtige Person an den richtigen Platz stellen zu können. Doch selten reichen die herkömmlichen Methoden des Kennenlernens aus, um den in Frage kommenden Bewerber richtig einschätzen zu können.

Das wirkliche Ausfüllen einer Position steht und fällt mit der Persönlichkeit eines Menschen. Oft verleiten gute Zeugnisse, ein intelligent wirkendes Einführungsgespräch und ein vorteilhaftes Outfit zu einem falschen Bild. Denn nicht nur die berufliche Kompetenz ist wichtig, nicht nur die Ausbildung, sondern auch der Charakter, der sich dahinter verbirgt.

Das einzige Material, das der Graphologe für seine Untersuchung benötigt, ist ein beschriebenes Blatt Papier des Betreffenden, im Original, mit Unterschrift, nebst Angaben zum Alter, Geschlecht, Beruf und zur Nationalität. Das genügt, um sich ein umfassendes Bild über das Wesen des Menschen, seine Zuverlässigkeit, Ausdauer und Disziplin, seine Belastbarkeit, Lern- und Anpassungsfähigkeit, seine Führungsqualitäten, Teambereitschaft oder was auch immer gefragt ist, zu machen. Weder muss der Graphologe den Menschen gesehen noch gesprochen haben.

Durch genaueste Betrachtung, sogar Abmessung der Strichführung, Buchstabengestaltung, Ausformung etc. und deren Bedeutung, die sich durch über hundert Jahre in der Graphologie gesammelte Erfahrung immer wieder bestätigt hat, verschafft er sich ein Bild. Mit seiner Aussage ist er selbstverständlich der Firma verpflichtet, deren Vorteil er mit der Auftragsannahme versprochen hat zu beachten. Doch kommt der Bewerber für die ausgeschriebene Position nicht oder nur wenig in Frage, so wird der Graphologe auch empfehlen können, an welcher anderen Stelle dieser vielleicht einsetzbar wäre bzw. welche Entwicklungsschritte für ihn vorteilhaft wären, um weiter zu kommen.

So ist ein graphologisches Gutachten keine Aburteilung des Arbeitnehmers, sondern beratende Hilfestellung für beide Seiten. Denn jeder Bewerber hat auch das Recht, sein Gutachten einzusehen, wenn er dies wünscht, so wie jede Firma (unausgesprochen) das Recht besitzt, Gutachten einzuholen, wenn sie Handgeschriebenes bei einer Bewerbung verlangt.



WELCHE ROLLE SPIELEN GRAPHOLOGISCHE GUTACHTEN BEI DER STELLENBESETZUNG?
Andere Länder schenken der Graphologie weit mehr Beachtung als wir hier in Deutschland. Während in Frankreich bei 85 Prozent und in der Schweiz bei 70 Prozent aller Einstellungen Schriftgutachten erstellt werden, sind es hierzulande kaum mehr als 20. Dabei sind die Kosten der graphologischen Untersuchung (zwischen 100 und 200 €) weit geringer als die Spesenrechnung der Bewerber. Meist sind es denn auch eher mittlere Betriebe mit bis zu 500 Mitarbeitern, die sich graphologischer Gutachten bedienen und sich nicht auf andere, kostspielige Verfahren einlassen. Dabei gibt schon die Handschrift Aufschluss über eine überraschende Fülle von Eigenschaften, welche in ihrer Gesamtheit kaum ein anderes Testverfahren erfassen kann. Voraussetzung ist aber, dass die Schriftprobe neueren Datums, spontan geschrieben (nicht gedruckt) und mit einer Unterschrift versehen ist. Auch Angaben über Alter, Nationalität und Beruf müssen vorliegen. Unerlässlich ist auch eine Stellenbeschreibung der Firma.

Eine große Schrift zeigt dann zum Beispiel mehr Selbstwichtigkeit und eine zu große Schrift wichtigtuerische Geschäftigkeit, Unsachlichkeit und subjektive Parteilichkeit. Wer kleiner schreibt, ist bescheidener, sachlicher und klarer und besitzt eine gesunde Selbstkritik. Zu kleine Schriftzüge jedoch sprechen für Unsicherheit und Minderwertigkeitsgefühle; hier überwiegen die Selbstzweifel. Graphologisch bedenklich ist auch, wenn Text und Unterschrift zu sehr voneinander abweichen, wenn es aussieht, als hätten zwei verschiedene Personen geschrieben. Dieser Mensch steht nicht zu seinen Abmachungen, ist unzuverlässig und verwehrt Verantwortung. Loyalität ist von ihm nicht zu erwarten.

Außerdem ist aus der Handschrift eines Bewerbers erkennbar, wieviel Wille und Disziplin vorhanden sind und ob der Schreiber ehrlich ist. Genauso drücken sich Selbstbewusstsein und nervliche Stabilität aus, Belastbarkeit, Auffassungsgabe, Konzentration und Sachlichkeit. Auch über das Engagement eines Schreibers lässt sich manches sagen, genauso wie über sein Organisationstalent und seine Führungsqualitäten.



GRAPHOLOGIE ALS PERSÖNLICHKEITSANALYSE
Die tiefgreifende und ausführliche Analyse einer Handschrift setzt voraus, dass die nötigen Unterlagen und Angaben eines Schreibers vorhanden sind. Wesentlich ist mindestens eine spontan geschriebene Seite mit Unterschrift, im Original, nach Möglichkeit ohne Linien, hergestellt mit dem üblichen Schreibgerät des Betreffenden. Außerdem müssen der Beruf, die Nationalität, das Alter sowie das Geschlecht bekannt sein; auch über Rechts- oder Linkshändigkeit sowie Schreibgewandtheit sollte Auskunft gegeben werden.

Damit lassen sich reichhaltige Aussagen machen. Der Funktionstyp (nach C.G. Jung) ist erkennbar, ebenso wie Temperamentslage, Gemütsstimmung und Konstitutionstyp, Entwicklungsgrad und Reife, Niveau, unverarbeitete Kindheitsrückstände und damit Grad der Verantwortlichkeit, innere Freiheit oder Gefühlshemmungen, Fähigkeit zur Disziplin, Kontaktfähigkeit, Interessenslage und Vorlieben.

Der Mensch malt mit jedem Wort ein Bild von sich selbst. Dieses Bild vermag der erfahrene Graphologe zu lesen wie das Betrachten eines Gemäldes. Es geht ihm nicht nur um die Bestandsaufnahme des Jetzt-Zustandes der Persönlichkeit, sondern auch um das Herausfinden von Ursachen (in der Vergangenheit) und das Aufzeigen von Möglichkeiten von Entwicklungsrichtungen (für die Zukunft). Er sieht meist, ob Therapie nötig ist und welche, was dem Schreiber innerlich evtl. noch im Weg steht zum Ergreifen seines Potentials, wie entwicklungsfähig, einsichtig oder auch ängstlich er ist, und welche Strategie für das Weiterkommen empfohlen werden kann.

Dabei ist der Graphologe nie Kritiker, sondern Anwalt, Helfer und Berater eines Ratsuchenden, ob für Partner-, Familien oder Berufsfragen, und muss die gleiche Schweigepflicht und Verantwortlichkeit beachten wie ein Arzt, der dem Patienten gegenüber verpflichtet ist, der sich vertrauensvoll in seine Praxis begibt.



GRAPHOLOGIE ALS PARTNERSCHAFTSHILFE
In der Schrift eines Menschen drückt sich sein jetziges So-sein aus. In einer Partnerschaft ist das jetzige Entwicklungsniveau der beiden Beteiligten von großer Wichtigkeit. Nicht nur die Anlage, sondern auch die "Psychologie" der Betreffenden gestaltet das Zusammenleben. Ein Mutter- oder Vatergebundener Partner wird stets seine alten Muster auf das Du projizieren, seine Erwartungen, die eigentlich der Kindheit gelten, dort erfüllt haben wollen, seine Verlustängste in die Beziehung hineintragen etc. Alle diese meist unbewussten Zusammenhänge spiegeln sich in der Handschrift, genauso wie die Stärken eines Menschen. Und sie sind für einen geübten Graphologen rasch erkennbar, wo zwei Menschen viele Jahre brauchen, um sich gegenseitig zu erfahren.

Graphologie soll nicht Erfahrung ersetzen, auch nicht Fehler einer Beziehung aburteilen. Aber sie kann mithelfen, eine Partnerschaft mit weit größerer Bewusstheit zu leben, viel Leid zu vermeiden und schneller zu klaren Entscheidungen zu kommen, Krisen zu bewältigen, und sich gegenseitig besser zur Entwicklung zu verhelfen.

SEMINARE KÖNNEN GERNE GEBUCHT WERDEN.




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